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Lexikon
zum Buch
"Unglaublich
einfach. Einfach unglaublich."
Leider ist das Lexikon noch nicht ganz fertig, aber in ein paar Tagen...
Möchten
sie noch diesen oder jenen zusätzlichen Begriff erläutert
wissem, so schicken Sie mir doch bitte eine email.
Aerosol:
Es handelt sich dabei um feste oder flüssige Teilchen mit einem Radius
von 1E-9 < r < 1E-3 Meter in einem Gas. Aerosole treten als Rauch,
Staub, Dunst oder Nebel auf. Wasserdampf ist das bekannteste Aerosol,
es sorgt zum Beispiel für Nebel. Die Rußteilchenin der Atmosphäre
sorgen dafür, dass an ihnen leichter Wasserteilchen andocken können.
Dadurch entstehen leichter Wolken. Dazu gibt es ein nettes Experiment.
Aminosäure: Man spricht von alpha-Aminosäuren, wenn die
Aminogruppe NH2 am Kohlenstoff sitzt, welches der Carboxylgruppe CHCO2H
benachbart ist. An dieser Carboxylgruppe können unterschiedliche
Moleküle andocken. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Aminosäuren.
Bei einer alpha-Aminosäure befindet sich kein Kohlenstoffatom zwischen
der Carboxylgruppe und dem "Anhängsel". Entsprechend bezeichnet
man die Verbindung als beta-, gamma-, ... Aminosäure, wenn ein, zwei,oder
mehrere Kohlenstoffatome dazwischen liegen. Bis auf ganz wenige Ausnahmen
sind Aminosäuren wasserlöslich. Sie haben einen pH-Wert zwischen
pH4 und pH9. In der Natur wurden mehr als 260 verschiedene Aminosäuren
nachgewiesen. Besondere Bedeutung haben 20 sogenannte proteinogene alpha-Aminosäuren,
die Monomere der Proteine (siehe unteres Bild).
Sie entsprechen den einzelnen Bausteinen, aus denen die Proteine zusammengesetzt
sind. Alle Proteine des menschlichen Körpers bestehen aus diesen
Aminosäuren.
|
Art
|
|
Mol-Gewicht
|
|
| Alanin |
Ala
|
89,09
|
| Arginin |
Arg
|
175,20
|
| Asparaginsäure |
Asp
|
132,10
|
| Asparagin |
Asn
|
132,12
|
| Cysteine |
Cys
|
121,16
|
| Glutamin |
Gln
|
146,15
|
| Glutaminsäure |
Glu
|
146,13
|
| Glycin |
Gly
|
75,07
|
| Histidin |
His
|
155,16
|
| Isoleucin |
Ile
|
131,17
|
| Leucin |
Leu
|
131,17
|
| Lysin |
Lys
|
147,19
|
| Methionin |
Met
|
149,21
|
| Phenylalanin |
Phe
|
165,19
|
| Prolin |
Pro
|
115,13
|
| Serin |
Ser
|
105,20
|
| Threonin |
Thr
|
119,02
|
| Tryptophan |
Trp
|
204,22
|
| Tyrosin |
Tyr
|
181,19
|
| Valin |
Val
|
117,15
|
| |
|
|
Amylopektin:
Amylose:
Anstellwinkel: Der Anstellwinkel ist der Winkel zwischen dem Luftstrom
und der Tragfläche bei Flugzeugen oder Hubschrauber. Für einen
perfekten Papierfliegerflug muss der Anstellwinkel korrekt gewählt
werden. Dies kann durch zwei Tricks erzielt werden. Einerseits kann man
ein Dreieck in den Rumpf knicken, oder man biegt die hinteren Ecken der
Tragflächen nach oben. In beiden Fällen führt dies im hinteren
Bereich des Fliegers zu einem erhöhten Luftwiderstand. Dadurch verändert
sich der Anstellwinkel. Wurde der Anstellwinkel zu groß gewählt,
dann steigt der Flieger zu stark. Ist der Anstellwinkel zu klein, bewegt
sich der Flieger auf einer Parabel zu Boden - er stürzt ab.
Anfangszustand:
Arbeit:
Astronomische Einheit:
Aufenthaltswahrscheinlichkeit:
Auftrieb, dynamischer: Der dynamische Auftrieb sorgt über
bewegte Flüssigkeiten oder Gase für eine Kraft, die der Schwerkraft
entgegenwirkt. Dieser Auftrieb ist von der Geschwindigkeit und dem Anstellwinkel
und der Geometrie der Tragfläche abhängig. Wenn das Flugzeug
an Geschwindigkeit verliert, dann nimmt auch der Auftrieb ab. Der dynamische
Auftrieb FA kann mit folgender Formel
berechnet werden:

wobei A
die Fläche der größten Projektion der Tragfläche
auf die Ebene ist. In erster Näherung ist die Fläche das Produkt
aus Spannweite (Breite der Tragfläche) und mittlerer Tragflächentiefe
(breiteste Stelle des Tragflächendurchmessers). Unter der Fläche
A versteht man die angeströmte Querschnittsfläche
(Achtung: diese Fläche kann gleich sein, obwohl es sich beim angeströmten
Körper um eine Kugel, eine ebene Fläche oder auch um einen Tropfen
handeln kann!). r ist die Luftdichte und v
die Fluggeschwindigkeit, beziehungsweise die Geschwindigkeit der angeströmten
Luft. Man kann schön erkennen, dass der Auftrieb quadratisch zur
Geschwindigkeit zunimmt. Das bedeutet, ein Verdopplung der Geschwindigkeit
führt zu einem vierfach so großem Auftrieb FA.
Der Wert CA wird als Auftriebsbeiwert
bezeichnet. Er ist eine dimensionslose Größe und kann nicht
berechnet werden. Er wird empirisch im Windkanal oder direkt für
das Flugzeug bestimmt. Dieser Beiwert ist vor allem von der Profilform
der Tragfläche und dem Anstellwinkel abhängig. Jeder
Flieger, egal ob Papierflieger oder Jumbojet verfügt über einen
dynamischen Auftrieb. Wie und warum die Luftteilchen die Tragfläche
nach oben drücken, finden Sie im Buch "Unglaublich einfach.
Einfach unglaublich.".
Auftrieb, hydrostatischer: Er wird auch
als statischer Auftrieb bezeichnet. Er ergibt sich durch die Druckdifferenz
zwischen der Unter- und Oberseite eines Körpers in einem Gas oder
in einer Flüssigkeit und wirkt der Schwerkraft entgegen. Ist ein
Objekt leichter, als das gleichgroße Luftvolumen, so steigt dieses
Objekt nach oben. Auf der Unterseite herrscht ein größerer
Druck, als im oberen Bereich des Körpers. Beim statischen Auftrieb
bewegt sich das Gas oder die Flüssigkeit und der Körper nicht.
Für das Fliegen hat der statische Auftrieb kaum Bedeutung. Nur Luftschiffe
beziehungsweise Heißluftballons verwenden den statischen Auftrieb,
weil sie leichter als die Luft sind. ACHTUNG: Heißluftballons oder
Zeppeline fliegen nicht, sie fahren durch die Luft.
Außerirdische:
Atom: Alles was wir sehen können, alles
was wir berühren können und auch alles was wir essen, trinken
oder einatmen können, besteht aus Atomen. Sie stellen die Basisbausteine
dar, aus denen alle Körper bestehen. Heute kennen wir über 100
verschiedene Atome. Die leichteste Atomsorte wird als Wasserstoff bezeichnet.
Das schwerste Atom, das stabil ist, wird Plutonium genannt. Die Atome
unterscheiden sich durch die Anzahl der Elektronen und der Protonen untereinander.
Je mehr Protonen sich im Inneren eines Atoms befinden, umso schwerer ist
das Atom.
Einzelne Atome können miteinander reagieren. Das bedeutet, dass sich
einzelne Atome zu einem Molekül zusammenschließen.
Nehmen wir 2 Wasserstoffatome und ein Sauerstoffatom, in ihren Kurzbezeichnungen
2 H + 0, so ergibt sich Wasser: H2O. Um die Atome
des Wassermoleküls wieder voneinander zu trennen, benötigt man
Energie. Entweder erhitzt man das Wasser, auf über ein paar tausend
Grad Celsius, oder man setzt das Wasser unter Strom. Dann trennen sich
die Atome.
Aber auch die Atome bestehen wiederum aus noch kleineren Teilchen. Einerseits
gibt es die Atomhülle und den Atomkern. Die Atomhülle besteht
aus Elektronen. In klar definierten Bereichen um den Atomkern befinden
sich die Elektronen. Die Vorstellung, dass Elektronen um den Atomkern
kreisen ist falsch. Heute wissen wir, dass sich die Elektronen in klar
definierten Bereichen befinden. Diese Bereiche sind nicht alle, wie oft
dargestellt, kugelförmig. Man spricht von sogenannten Orbitalen.
Die Orbitale entsprechen einer Aufenthaltswahrscheinlichkeit, da wir aufgrund
der Heisenbergschen-Unschärferelation nicht
genau sagen können, wo sich die Elektronen genau befinden. Im ersten
Orbital haben 2 Elektronen Platz, im nächsten 10, dann 18, 36, 54
und zum Schluß 86 Elektronen. Die Elektronen können nicht einfach
von einem Bereich in einen anderen Bereich wandern. Es gibt sogenannte
"verbotene" Bereiche, in denen sich die Elektronen nicht aufhalten
können - sie können sich nur in den Orbitalen aufhalten. Man
spricht von einer Quantisierung. Die Elektronen,
die sich näher beim Kern befinden besitzen eine geringere Energie,
als die Elektronen, die sich in Orbitalen weiter weg vom Kern befinden.
Springt ein Elektron von einem energetisch höher liegendem Orbital
in ein energetisch tieferliegendes Orbital, sofern Platz ist, wird Energie
frei. Dabei entsteht ein Lichtteilchen.
Im Atomkern befinden sich Protonen und Neutronen.
Normalerweise befinden sich im Atomkern genausoviel Protonen, wie Elektronen
in der Hülle. Ist die Zahl der Protonen und Elektronen nicht gleich,
so spricht man von einem Ion. Ionen sind elektrisch geladen. Die Ladungen
der Protonen und Elektronen heben sich dann nicht auf.
Periodensystem
Bananenflanken:
Darunter versteht man im Fußball, Schüsse, bei denen sich der
Ball nicht geradelinig, sondern in einer Kurve bewegt, in Bezug auf das
Spielfed und nicht bezüglich der Höhe. Mitr einer Bananenflanke
kann ein sehr guter Spieler von einem Corner-Punkt direkt in das Tor der
gegnerischen Mannschaft schießen, obwohl sich das in mit einem direkten
Schuß gar nicht ausgehen kann. Wichtig ist, dass sich der Ball während
des Fluges stark um seine Achse dreht. Dabei kommt es zum Magnus-Effekt
und der Ball bekommt aufgrund der Rotation eine Kraft quer zur Flugrichtung.
Bernoulli'sches Paradoxon: Trifft ein Gas oder
eine Flüssigkeit auf ein Hindernis, so wird sich das Gas oder die
Flüssigkeit beim Hindernis schneller bewegen. Der Luftstrom benötigt,
um am Hindernis schneller zu werden, Energie. Da nach dem Energieerhaltungsprinzip
keine Energie erzeugt oder vernichtet werden kann, muss die Energie aus
dem Luftstrom, ins besonders aus dem Innendruck des Luftstroms kommen.
Genau beim Hindernis entsteht ein Unterdruck, der das Hindernis in den
Luftstrom zieht. Hält man zwei Blätter Papier zusammen und bläst
zwischen die Blätter, so werden die Blätter nicht auseinander
gedrückt, sondern der Abstand zwischen den Blättern nimmt ab.
Die Wölbung der Blätter stellt ein Hindernis dar und im Inneren
nimmt der Luftdruck ab. Dadurch entsteht ein Unterdruck zwischen den Blättern
und die Blätter werden zusammengezogen. Zu diesem Paradoxon gibt
es einige schöne Experimente.
Bewegungsenergie: Befindet sich ein Körper
in Bewegung, sprich, ändert er seine Position relativ zu einem anderen
Gegenstand, so besitzt er eine Bewegungsenergie. Diese wird auch als kinetische
Energie bezeichnet. Die Energie wird erkennbar, wenn der der Körper
auf, zum Beispiel, eine Wand prallt. Achtung: die Energie steigt nicht
proportional zur Geschwindigkeit, sondern vierfach. Ein doppelt so schnelles
Auto hat eine vierfach so hohe Energie. Allerdings, ist das bewegte Auto
doppelt so schwer, dann ist auch die Enegie doppelt so groß. Es
gilt:
wobei
m die Masse des Fahrzeuges ist und v die
Geschwindigkeit darstellt.
Brechung:
Trifft Licht auf ein Objekt, in dem es sich schneller oder langsamer bewegen
kann, so wird das Licht gebrochen - es ändert seine Richtung. Licht
bewegt sich im Vakuum mit der höchstmöglichen Geschwindigkeit,
die im Universum möglich ist. Allerdings bewegt sich Licht in der
Luft etwas langsamer und im Glas ist es nur mehr 1/3 bis 2/3 so schnell
wie im Vakuum.
Fällt Licht, das aus der Luft kommt, senkrecht auf eine Glasoberfläche,
so ändert es seine Richtung nicht. Dasselbe gilt auch für den
ungekehrten Fall, dass sich Licht vom Glas in die Luft bewegt. Fällt
das Licht aber schräg ein, so ändert es seine Richtung. Wie
stark ändert sich die Richtung des Lichtes? Das hängt von dem
Geschwindigkeitsunterschied ab und vom Licht. Rotes Licht wird seine Richtung
weniger ändern, als blaues. Ist der Geschwindigkeitunterschied des
Lichtes in den beiden Medien groß, so wird auch die Richtungsänderung
groß sein. Blaues Licht wird am stärksten gebrochen, rotes
Licht wird am wenigsten stark gebrochen.
ACHTUNG:
auf Seite 99 "blaues Licht ändert seine Richtung WENIGER
stark als rotes" im Buch ist es genau umgekehrt beschrieben.
Leider handelt es sich um einen Druckfehler. Richtig müsste es lauten:
blaues Licht änder seine Richtung stärker als rotes.

Die Brechung
hat für den Alltag eine wesentliche Bedeutung. Zum Beispiel brechen
Brillen das Licht genauso, dass wir wieder scharf sehen können.
Capsaicin:
Chaos, deterministisches: Unter Chaos versteht man nicht einen
Ordnungszustand, sondern die Abhängigkeit der Systementwicklung von
den Anfangsbedingungen. Oftmals wird im Alltag von einem Chaos gesprochen,
wenn sich jemand nicht mehr auskennt, oder die Wohnung einen ungeordneten
Eindruck hinterläßt. Spricht man von Chaos - im physikailschen
Sinne - so meint man, dass man die Zeitentwicklung für ein physikalisches
System nicht "vorhersehen" kann. Die Physik hat die Aufgabe
mit mathematischen Formeln die Welt zu beschreiben. Dadurch ist es uns
möglich, vorhersagen zu treffen. Aufgrund der mathematischen Vorhersagen,
wissen wir, dass morgen die Sonne wieder aufgeht - man kann sogar die
genaue Zeit berechnen. Viele Phänomene können berechnet werden,
aber es gibt auch chaotische Phänomene. Diese Systeme sind besonders
stark abhängig von den Anfangsbedingungen,
aber auch hier hat der Zufall keinen Einfluß auf das zeitliche Verhalten
des Systems. Leider kann man nicht immer ausreichend genau die Startbedingungen
für ein System bestimmen. Es gibt physikalische Grenzen, wie zum
Beispiel die Heisenbergsche Unschärferelation.
Wenn die Endustände exponentielle Abstände in Abhängigkeit
der Anfangsbedingung haben, so spricht man von Chaos. Ebenfalls wird oft
der Schmetterlingseffekt im Zusammenhang
mit dem deterministischen Chaos genannt - meiner Meinung nach, wird diesem
Effekt aber eine zu große Bedeutung zugewiesen.
Chill-Faktor:
Chiralität:
Cortisol:
Denaturierung:
Unter der Denaturierung versteht man die partielle oder vollständige,
reversible oder irreversible Änderung der ursprünglichen (nativen)
geometrischen Struktur eines Proteins. So können
sich diese länglichen Moleküle zum Beispiel auffalten. Manchmal
sind diese Moleküle wie auf einem Wollknäuel aufgerollt. Bei
der Denaturierung werden diese fadenartigen Moleküle
abgerollt und dabei werden sie länglich. Um eine Denaturierung auszulösen,
kommt es zum Beispiel durch Temperaturänderungen
oder auch pH-Änderungen.
Diffusion: Die Moleküle eines Lösungsmittels
(zum Beispiel Wasser) bewegen sich aufgrund der Wärme. Eine Substanz
verteilt sich gleichmäßig in einem Lösungsmittel (zum
Beispiel etwas Zucker in Wasser). Die Moleküle des Wassers stoßen
mit den Zuckermolekülen zusammen und verteilen Sie willkürlich
im Wasser. Eine Diffusion findet immer dann statt, wenn die Teilchenzahldichten
von Ort zu Ort unterschiedlich sind, das heißt, daß es unterschiedliche
Konzentrationen gibt. Beendet wird der Vorgang, wenn die Konzentration
überall gleich groß ist. Diese
Molekularbewegung der unterschiedlichen Substanzen nennt man Diffusion.
Durch die Konvektion wird dieser Effekt weiter
unterstützt. Wenn man einen Teebeutel sehr vorsichtig in ein Glas
heißes Wasser gibt, kann man schön die Diffusion beziehungsweise
die Konvektion beobachten. Dieser Effekt ist unter anderem wichtig für
das korrekte Zubereiten von Frankfurtern.
Man kann schön
erkenne, dass durch die höhere Temperatur des Wassers die Diffusion
schneller von statten geht.
DNA:
Dopplereffekt:
Eier:
Einstein-Rosen-Brücke:
Elastizität:
Elektron:
Elektrostatik:
Elfe:
Elfmeter:
Energieerhaltung:
Energie, innere:
Energie, Rotations-:
Enterprise, Raumschiff:
Erdblitz, negativer:
Erdblitz, positiver:
Exotische Materie: Exotische Materie wurde bisher noch nicht beobachtet.
Es handelt sich dabei um eine Materieform mit einer negativen Gravitation.
Das bedeutet, dass sich diese Teilchen abstoßen, und nicht wie alle
Teilchen, die wir kennen, sich anziehen - betrachtet man nur die Gravitation.
Diese exotische Materie würde man für manche Arten des überlichtschnellen
Antriebs benötigen. Trotzdem gibt es keinen physikalischen Grund,
der gegen die Existenz von exotischer Materie spricht. Möglich ist
alles.
Faustkeil:
Feuer:
Flugzeug:
Flugzeugabsturz:
Fußball:
Luftdruck:
Galileo
Galilei:
Gehen:
Gelatine:
Gel-Blockierungseffekt:
Gewitter:
Gieren:
Glühbirne:
Grand Unified Theory:
Green-Bank-Gleichung:
Gulasch:
Haftreibung:
Hebel:
Hochdruckgebiet:
Hubble-Konstante:
Hydrodynamik:
Kaffeemaschine,
Filter-:
Kerr-Brücke:
Kobold:
Kochen: Beim Kochen erhitzen die Wärmeleitung,
die Konvektion und die Wärmestrahlung
das Kochgut. Durch den Einfluß von Wärme gerinnt das Eiweiß,
Kollagen löst sich auf, die Zellulose wird zerstört und vieles
mehr. Das Zubereiten von Speisen hat die Aufgabe:
- Harte und unverdauliche
Produkte (wie Kartoffeln) weich und genießbar zu machen
- weiche, zähe
und kaugummiartige Produkte (wie Fleisch), bißfest und mürbe
zu machen
- Der Speise soll
durch den Temperatureinfluß Geschmack durch die Maillard-Reaktion
verliehen werden.
Beim Kochen unterscheidet
man zwischen dem:
Bei diesen unterschiedlichen
Zubereitungsarten wirken unterschiedliche physikalische Effekte. Leider
sind noch nicht alle Effekte genau erforscht.
Kohäsion:
Kollagen:
kondensieren:
Konvektion: Sie wird auch als Wärmeströmung
bezeichnet. Die Konvektion hat für das Kochen mit Flüssigkeiten
eine große Bedeutung. Die Strömungsvorgänge werden durch
lokale Temperatur- und Dichteunterschiede ausgelöst. Warme Luft steigt
nach oben, kalte Luft sinkt ab. Durch diese Wärmeströmung wird
meist mehr Wärme transportiert, als durch andere Vorgäng. Es
kommt auch zu einer gleichmäßigen Verteilung der Wärme.
Bei dickflüssigen Speisen setzt die Konvektion erst ein, wenn die
Suppe ausreichend dünnflüssig ist - dies ist von der Temperatur
abhängig. Durch das Umrühren - eine Form von künstlicher
Konvektion - kann das Anbrennen (lokal entstehen Temperaturen von über
200 °C) verhindert werden. Die heiße Flüssigkeit wird durch
das Aufsteigen vom heißen Topfboden weggebracht und durch kühlere
Flüssigkeit ersetzt. Im Heißluftherd sorgt ein Ventilator für
eine zusätzliche Verteilung des Wasserdampfes beziehungsweise der
heißen Luft im Backrohr. Damit können die Speisen gleichmäßiger
erwärmt werden. Im Prinzip handelt es sich um den Effekt des statischen
Auftriebs.
Kopfball:
Kuscheln:
Kuschelwesen, interaktive:
Leben:
Lezithin:
Licht:
Lichtjahr:
Lichtteilchen, s. Photon:
Luft:
Luftwiderstand:
Magnus-Effekt:
Der nach Hans Gustav Magnus benannte Effekt, zeigt, daß bei starren
Körpern, wie zum Beispiel einem Fußball, die in einer Luftstömung
rotieren, eine Kraft auf den Körper senkrecht zur Strömung wirkt,
die in die Richtung zeigt, in der Strömungs- und Drehrichtung des
Körpers gleich sind. Das bedeutet, dass senkrecht zur Rotation des
Körpers in einem Luftstrom eine Kraft auftritt. Der Magnus-Effekt
ist letztendlich eine Folge der Bernoullischen Gleichung:
Der Körper, zum Beispiel ein Golfball reißt bei der Drehung
etwas Luft mit. Gerade ein Golfball hat deshalb kleine Ausbuchtungen,
damit möglichst viel Luft auf der Oberfläche mitgerissen werden
kann. Absolut gesehen gibt es dann zwei verschiedene Luftgeschwindigkeiten:
Einmal bewegt sich die Luft auf der Oberfläche mit dem Luftstrom,
auf der entgegengesetzten Seite bewegt sich die Luft auf der Oberfläche
gegen den Luftstrom. Aus diesem Grund ist die Strömungsgeschwindigkeit
auf einer Seite des Körpers größer als auf der anderen,
was nach der Bernoullischen Gleichung zu einem Druckungleichgewicht und
damit zu einer resultierenden Kraft führt.
Maillard-Reaktion: Diese Reaktion ist nach
Louis-Camille Maillard, einem Arzt benannt. Durch die Maillard-Reaktion
bekommen die Speisen, bei einer Temperatur von über 140°C, die
richtige Würze und eine Kruste. Bei hohen Temperaturen reagieren
die Zuckermoleküle und Aminosäuren miteinander und es bildet
sich Geschmacksmoleküle. Diese Moleküle können unterschiedliche
Ausprägungen besitzen - dadurch entstehen unterschiedliche Geschmacksstoffe.
Die Reaktionen sind sehr komplex und viele Details hat man bis heute noch
nicht verstanden. Die Kruste entsteht dadurch, daß das Wasser auf
der Oberfläche verdampft - aufgrund der hohen Temperatur (Wasser
verdampft bei Temperaturen höher als 100°C). Die Kruste entsteht
nicht durch das Schließen von Poren - diese Poren gibt es nicht!
Milch: Unter Milch versteht man eine Emulsion
von Fett und Wasser. Damit sich das Wasser und das Fett nicht trennen,
gibt es sogenannte Netzmittel. Dabei handelt es sich in der Milch um das
Kasein. Zusätzlich verschmelzen kleinere Fetttröpfchen zu größeren.
Dadurch nimmt die relative Oberfläche des Fettes ab und Kaseinmoleküle
schweben frei in der Milch herum. Sie bilden dann sogenannte Mi-Zellen.
Durch den Temperatureinfluß bei rund 80°C beginnen diese freien
Kasein-Moleküle zu denaturieren. Es
bildet sich eine dünne Milchhaut auf der Oberfläche. Durch kleine
Dampfblasen können noch zusätzlich auf der Oberfläche kleine
Luftbläschen entstehen. Die Kaseine docken anstelle des fehlenden
Fettes dann an die Luftblasen an. Am Rand entstehen kleine Luftblasen,
die gemeinsam mit der Milchhaut einen perfekten Deckel bilden. Spätestens
zu diesem Zeitpunkt sollte man die Milch vom Herd nehmen, denn spätestens
jetzt beginnt die Milch zum Überlaufen.
Milchhäubchen: Ein Milchhäubchen, typisch für eine
Melange, bildet sich, wenn man Luft in warme Milch
einbringt. Bei warmer Milch lösen sich Kaseine. Diese Netzmittel
gehen normalerweise eine Verbindung mit dem Fett ein, sodaß sich
eine Emulsion bildet. Aber bei warmer Milch lösen sich einige Kaseinmoleküle
von den kleinen Fetttröpfchen. Sie stehen nun zur freien Verfügung.
So docken diese dann an den eingebrachten Luftbläschen an und Schaum
entsteht. Dieser Schaum deckt dann die Kaffeeoberfläche ab. Dadurch
können keine Wassermoleküle mehr von der Oberfläche abdampfen
und der Kaffee bleibt länger warm. Es wurde eine Temperaturdifferenz
von rund 5-8°C nach 20 Minuten gemessen. Also hat auch das Milchhäubchen
auf der Wiener Melange eine physikailsche Bedeutung.
Milchstraße:
Molekül:
Moleküle sind Verbände von mehreren Atomen.
Die Moleküle können klein, groß, aufgerollt oder auch
sehr lange sein. Längere Moleküle können unterschiedlich
geformt sein. Meist liegen sie bei niederen Temperaturen als eine Art
Knäuel vor, und bei höheren Temperaturen beginnen sie sich zu
entfalten (denaturieren). Dadurch verändern
sich die Eigenschaften der Speise. Die einzelnen Moleküle sind wiederum
in der Lage Verbindungen mit anderen Molekülen einzugehen. Wenn zum
Beispiel Eiklar gerinnt, dann beginnen sich zuerst die Eiweißmoleküle
zu entrollen. Dabei verbinden sich die entrollten Moleküle untereinander
und es entsteht ein relativ hartes Netz. Das Eiweiß ist geronnen.
Moleküle spielen praktisch bei allen Kochvorgängen eine relevante
Rolle.
Mount Everest:
Mürbteig:
Neandertaler:
Nebel: Unter Nebel versteht man kleinste Wassertröpfchen in
der Luft. Oberhalb eines Topfes mit kochendem Wasser kann man einen dünnen
Nebel beobachten. Dabei handelt es sich nicht um Wasserdampf, sondern
um Nebel. Wasserdampf selbst ist absolut durchsichtig. Oberhalb des Topfes
kann der Wasserdampf wieder abkühlen und an Aerosolen
bilden sich kleinste Wassertröpfchen. An den Wassertröpfchen
wird das Licht gestreut - in alle Richtungen reflektiert. Deshalb erscheint
der Nebel weißlich.
Neutron: Das Neutron wir mit n abgekürzt.
Ein Neutron ist elektrisch nicht geladen. Deshlab werden Neutronen nicht
von elektrischen oder magnetischen Feldern beieinflußt. Neutronen
befinden sich gemeinsam mit Protonen im Atomkern.
Neutronen bestehen wiederum aus drei Quarks, die
durch die starke Wechselwirkung zusammengehalten
werden. Neutronen können sich auch in Protonen umwandeln. Dafür
sorgt die schwache Wechselwirkung. Die Neutronen
sind für die Stabiltiät der Materie von essentieller Bedeutung.
Nomalerweise stoßen sich Protonen aufgrund der elektrischen
Wechselwirkung ab. Durch die Neutronen können sich die Protonen
aber nahe genug kommen, dass sich ein stabiler Kern bilden kann.
Für den Alltag spielen Neutronen eine wichtige Rolle zum Beispiel
in der Kerntechnik. Schnelle Neutronen können andere Atomkerne dazu
bringen, sich zu spalten. Aus einem Atomkern werden zwei kleinere Atomkerne.
Werden dabei noch ein paar Neutronen frei, die wiederum andere Kerne spalten
können, so spricht man von einer Kettenreaktion. Läuft diese
Reaktion sehr schnell ab, so haben wir eine Atombombenexplosion, läuft
diese Reaktion gemäßigter, sprich kontrollierter ab, so haben
wir einen Kernreaktor. Die überzähligen Neutronen können
aufgrund ihrer Geschwindigkeit Wasser erhitzen.
Neutrino: Das Neutrino ist ein kleines Neutron und wird mit einem
v bezeichnet. Es hat ebenfalls keine elektrische Ladung.
Es entsteht wenn sich ein Proton in ein Neutron oder umgekehrt umwandelt.
Durch die schwache Wechselwirkung kann diese
Umwandlung beschrieben werden. Lange Zeit galt dieses Teilchen als nicht
nachweisebar, weil es praktisch keine Wechselwirkung mit der Umgebung
aufweist. Es wurde von Wolfgang Pauli eingeführt, damit keine Energieverletzung
beim ß-Zerfall auftrat. Erst viel später konnte diese Teilchen
unter enormen experimentellen Aufwand tatsächlich nachgewiesen werden.
Durch unseren Körper strömen Millionen von Neutrinos, die von
der Sonne stammen. Nur ein oder zwei mal in unserem Leben trifft ein Neutrino
einen Atomkern in unserem Körper.
Nicken:
Oxytocin:
Pangaea:
Papain:
Papierflieger:
Parallelschaltung:
Parsec:
Photon:
Plüschtier:
Polarstern:
Polarlicht:
Protein
Proton:
Quantenmechanik:
Quark:
Rakete:
Rakete, Feststoff-:
Rakete, Flüssigstoff-:
Reaktionszeit:
Reibungsenergie:
Reihenschaltung:
Relativitätstheorie:
Rollen:
Rotverschiebung:
Schmetterlingseffekt:
Schnaps:
Schneefall:
Schrödingers Katze:
Schwarzes Loch:
Schwerkraft:
Schwerelosigkeit:
Serienschaltung:
SETI:
Singularität:
Söchau:
Socken:
Spaghettifizierung:
Spannung:
Speiseeis:
Spektrum
Steinzeit:
Sternsysteme:
Stehen:
Stoffwechsel:
Stopp-Ball:
Streuung:
sublimiert:
Teebeutel:
Temperatur: Die Temperatur ist ein Maß
für die Wärme - oder anders ausgedrückt
- für die ungeordnete Bewegung der einzelnen Moleküle.
Die einzelnen Moleküle besitzen unterschiedliche Geschwindigkeiten
- manche sind langsam, manche sind schneller unterwegs.
 |
niedere Temperatur,
geringe durchschnittliche
Molekül-geschwindigkeit
|
|
 |
hohe Temperatur,
hohe durchschnittliche
Molekül-geschwindigkeit
|
Wichtig ist die sogenannte
Durchschnittsgeschwindigkeit der einzelnen Moleküle. Bei niederen
Temperaturen ist die Durchschnittsgeschwindigkeit gering, bei höheren
Temperaturen ist die Durchschnittsgeschwindigkeit groß. Trotzdem
gibt es immer wieder Moleküle, die sich sehr schnell bewegen und
manche die praktisch ruhen. Somit kann auch bei einer geringen Temperatur
Wasser verdunsten - es braucht nur relativ lange dafür. Für
die Temperatur ist nicht nur die Bewegung der einzelnen Moleküle
wichtig. Die Moleküle können rotieren oder schwingen. Diese
Rotationsenergie kann beträchtlich sein und ihr Beitrag für
die Temperatur ist nicht zu unterschätzen.
Welche Temperaturen
sind für das Zubereiten von Speisen wichtig:
Welche Temperaturen sind für das Zubereiten von Speisen wichtig:
 |
-196 °C
|
flüssiger Stickstoff |
|
|
0 °C
|
Wasser gefriert |
Gefrierschrank |
|
4 °C
|
Wasser hat die geringste Ausdehnung |
Kühlschrank |
|
40 °C
|
Muskelproteine denaturieren |
Herdplatte |
|
44 °C
|
Fischkollagen schrumpft |
Herdplatte |
|
60-65 °C
|
Säugetierkollagen schrumpft, |
Herdplatte, Backrohr |
|
65 °C
|
Die meisten Salmonellenstämme sterben ab |
Herdplatte, Backrohr |
|
75 °C
|
Geflügelkollagen schrumpft |
Herdplatte, Backrohr |
|
100 °C
|
Wasser verdampft |
Herdplatte, Backrohr, Mikrowellenherd |
|
130 °C
|
Innentemperatur des Druckkochtopfes |
Herdplatte, Backrohr |
|
140 °C
|
Die Maillard-Reaktion setzt ein |
Herdplatte, Backrohr, Griller |
|
200 °C
|
Es bilden sich krebserregende Stoffe. Achtung
Verkohlung droht. |
Herdplatte, Backrohr, Griller |
Die Temperaturangaben in der Tabelle stellen nur ungefähre Werte dar.
Die Denaturierung beginnt schon bei niederen
Temperaturen, aber am stärksten ist sie bei der angegebenen Temperatur.
Auch Wasser beginnt schon bei geringeren Temperaturen zur verdampfen.
Theory of Everything:
Thermometer: Es gibt mehrere Möglichkeiten, die Temperatur
zu messen. Mit einem Alkohol- oder Quecksilberthermometer wird die Ausdehnung
von Flüssigkeiten in Abhängigkeit der Temperatur gemessen. Mit
einem Bimetalthermometer wird die Ausdehnung von Festkörpern gemessen
- sie finden sich meist in den Bratenthermometern (Durchaus zu empfehlen,
aber leider etwas ungenau. Beim Einkauf ist zu achten, daß das Thermometer
die Temperatur in Grad Celsius anzeigt und nicht nur irgendwelche Symbole
mit Rindern, Schafen usw). Am besten mißt man die Temperatur mit
elektronischen Meßgeräten. Sie sind sehr genau und es gibt
sie in den verschiedensten Ausführungen. Mit einem geeigneten Computer
können auch die Temperaturen über einen größeren
Zeitraum gemessen werden. Für den praktischen Hausgebrauch ist dies
aber etwas übertrieben.
Tiefdruckgebiet:
Tragfläche:
Trägheit:
Trimmung:
Tscherenkow-Strahlung:
Tunneleffekt:
Urknall:
Unschärferelation:
UV-Strahlung:
Vanillekipferl:
Viskosität: Unter der Viskosität
versteht man die Zähigkeit einer Flüssigkeit. Diese Zähigkeit
wird durch die innere Reibung verursacht. Die Flüssigkeit wiedersetzt
sich mit einer gewissen Kraft einer Formveränderung. Durch das Erwärmen
von Flüssigkeiten entsteht die Konvektion. Warme Bereich wollen aufsteigen,
kalte Flüssigkeitsbereiche möchten absinken. Durch eine zu hohe
Viskosität wird dies verhindert. Man unterscheidet mehrere Arten
von Viskosität: die dynamische und die kinematische Viskosität.
Mit höheren Temperaturen werden Flüssigkeiten dünnflüssiger,
die innere Reibung nimmt ab. Diese Viskosität ist für die physikalisches
Beschreibung von Saucen notwendig.
Wärme:
Meist wird zwischen der Wärme und der Temperatur
kein großer Unterschied gemacht. Man verbrennt sich die Finger oder
nicht. Aber ganz so leicht darf man es sich nicht machen. Nehmen wir eine
Badewanne vollgefüllt mit 50 Liter Wasser und einer Wassertemperatur
von 35°C und einen weißglühenden Nagel mit einer Temperatur
von 1000°C. Es ist klar, welcher Gegenstand heißer ist: Der
Nagel hat eine höhere Temperatur, als das Wasser. Stellen wir uns
aber eine andere Frage. Können wir mehr Energie aus der Badewanne
oder aus dem Eisennagel in eine andere Energieform umwandeln (volkstümlich
gesprochen: Energie gewinnen - was aber falsch ist. Siehe Energieerhaltung).
Wo ist mehr Energie drinnen - in der Badewanne oder in dem Nagel? Und
hier kommt der Begriff Wärme ins Spiel. Tatsächlich steckt mehr
Energie in dem Wasser der Badewanne, als in dem kleinen Eisenstück.
Sie haben es vielleicht schon erraten. Es kommt bei der Wärme auch
auf die Menge des Materials an. 50 Liter oder Kilogramm Wasser sind bedeutend
mehr, als ein paar Gramm eines Nagels. Vom physikalischen Standpunkt entspricht
die Wärme der Summe der Bewegungsenergien der
einzelnen Atome oder Moleküle
eines Körpers. In dem Wasser bewegen sich die Moleküle zwar
nicht ganz so schnell als im Eisennagel, aber es gibt bedeutend mehr Moleküle.
Deshalb hat das Wasser der Badewanne mehr Wärme als der Eisennagel.
Spricht man nur von der Bewegung der Moleküle und Atome, ist das
so noch nocht ganz richtig. Man darf nicht vergessen, dass Atome und Moleküle
auch schwingen und rotieren können. Auch diese Energieformen müssen
mit berücksichtigt werden. Manchmal wird anstelle des Begriffes Wärme
auch der Begriff Wärmeenergie verwendet. Das ist aber eine Tautologie,
denn Wärme ist eine Energieform, dennoch kann man den Begriff verwenden,
um zu verdeutlichen, das es sich um eine Energieform handelt.
Wärmelehre: Zentrale Begriffe sind die Temperatur,
die Wärme, die Konvektion,
die Wärmeleitung und die Wärmestrahlung.
Die Wärmelehre beschäftigt sich mit vielen für den Alltag
wichtigen Phänomenen. Nicht nur beim Kochen, sondern auch bei der
Wärmeisolation oder der Entwicklung des Kühlschrankes war die
Wärmelehre notwendig. Stellen Sie sich bitte ein Leben ohne Kühlschrank
vor! Aber die Wärme ist auch für das Leben notwendig. Die Wärmelehre
ist vielleicht eines der älteren Bereiche der Physik, dennoch ist
sie eine moderne Theorie. Sie wurde ganz wensentlich von Ludwig Boltzmann
umd die 1900 geprägt. Zur selben Zeit entstand die Relativitätstheorie
und die Quantenmechnik. Albert Einstein soll einmal zu der Wärmelehre
von Boltzmann gemeint haben, dass seine Theorie wahrscheinlich einmal
von einer anderen Theorie ersetzt wird, aber die Wärmelehre nach
Boltzmann ist ewig.
Das wesentliche an der Boltzmannschen Wärmelehre war die Verwendung
von Atomen und Molekülen. Dadurch konnten viele Phänomene besser
beschrieben werden.
Wärmeleitung: Die Wärmeleitung
findet vorallem in festen Körpern statt. Trotzdem kann sie auch in
flüssigen oder festen Körpern vorkommen. Die Moleküle
eines festen Körpers schwingen oder rotieren. In einem festen Körper
befinden sich die Atome oder Moleküle an einem
"festen" Ort - an den sogenannten Gitterpunkten des Kristalls.
Die einzelnen Atome oder Moleküle befinden sich dort aber nicht regungslos,
sondern sie können an diesem Ort rotieren oder schwingen. Je stärker
sie schwingen oder/und rotieren, umso höher ist die Energie des Teilchens
und umso höher ist die Temperatur. Bei der Wärmeleitung wird
die Energie der Rotation und Schwingung der einzelnen Atome oder Moleküle
über Stöße auf die benachbarten Moleküle oder Atome
übertragen. Deshalb müssen für eine gute Wärmeleitung
die Atome einen geringen Abstand haben. Bei Metallen ist dies in der Regel
gegeben. In einem Glasstab sind die einzelnen Atome etwas weiter voneinander
entfernt. Dadurch können nur seltener einzelne Atome an anderen Atomen
anstoßen und die Wärme überträgt
sich nur langsamer. Gerade beim Kochen wir die Wärmeleitung oft verwendet.
Die Atome der Herdplatte schwingen und rotieren sehr schnell - sie ist
heiß. Diese Schwingungen und Rotationen werden auf die Metallpfanne
ebenfalls übertragen - aber nur wenn kein Spalt dazwischen ist. Die
Wärmeleitung funktioniert nur dann, wenn die Atome sich gegenseitig
berühren können. Deshalb ist es wichtig, dass die Platte immer
gut gereinigt ist und der Kontakt zwischen der Platte und dem Topf oder
der Pfanne hervorragend ist. Ebenfalls wirkt die Wärmeleitung zwischen
dem Pfannenboden und dem Stück Fleisch (und für die Vegetarier
der Melanzani). Damit der Kontakt möglichst gut ist, sollte man ein
paar Tropfen Fett verwenden. Das Fett kann die Wärme gut weiterleiten
- dadurch wird das Fleisch, oder die Melanzani, schneller erhitzt. Zusätzlich
hat das Fett den Vorteil, dass es als Geschmacksträger wirkt. In
Fett können sich viele geschmacksaktive Moleküle lösen.
Natürlich kann man auch ein paar Tropfen Wasser verwenden, aber einerseits
verdampft das Wasser und andererseits herrscht dann an der Kontaktfläche
nur eine Temperatur von genau 100°C. Dabei kann die Maillard-Reaktion
nicht einsetzen - das wäre schade! Die Wärmeleitung funktioniert
nicht im Vakuum.
Wärmestrahlung: Nur durch die
Wärmestrahlung können wir Leben. Die Sonne schickt uns ihre
Strahlen und wir können leben. Die Strahlen der Sonne umfaßt
das gesamte elektromagnetische Spektrum. Die Sonne
gibt Röntgenstrahlung, genauso wie sichtbares Licht und Radiostrahlung
ab. Nur ein geringer Teil der Strahlen sind Wärmestrahlen. Diese
Strahlen haben nur eine etwas größere Wellenlänge
als sichtbares Licht. Als Wärmestrahlung bezeichnet
man Licht, oder elektromagnetische Strahlung - das ist kein Unterschied,
das in der Lage ist, Objekte zu erwärmen. Die Strahlung regt die
Atome oder Moleküle an, zu schwingen oder zu rotieren. Die Wellenlänge
dieser Strahlung liegt im Bereich von 1 µm
bis zu 1000 µm. Beim Kochen wird
die Wärmestrahlung vorallem bei der Zubereitung von Kebab und von
Grillhühnern, aber nur, wenn die Grillkohle oder Wärmequelle
seitlich installiert ist, verwendet. Im Backrohr hat die Wärmestrahlung
nur eine untergeordnete Rolle - dort übernimmt vorallem der Wasserdampf
die Rolle der Wärmeübertragung.
WARP-Antrieb: Der Warp-Antrieb wurde als Begriff erstmals bei der
Raumschiffserie "Raumschiff Enterprise" verwendet. Mit dem Warp-Antrieb
soll das Raumschiff schneller als mit Licht reisen können. Er widerspricht
der Relativitätstheorie von Albert Einstein, denn kein Objekt kann
sich schneller als das Licht bewegen. Dennoch fand ein findiger Physiker
namens Miguel Alcuberre eine Lösung
der Einstein-Gleichungen, die einen überlichtschnellen Transport
von Materie erlaubt. Diese Lösung steht nicht im Widerspruch zur
Relativitätstheorie, sondern sie folgt sogar aus dieser. Kein Gegenstand
kann sich schneller als das Licht bewegen, aber Krümmungen des Raumes
sehr wohl. Beim Warp-Antrieb wird der Raum vor dem Ziel so stark verzerrt,
dass man mit einem Fußschritt jeden Ort des Universums erreichen
kann. Nur der Raum verändert sich. Näheres finden Sie im Buch
"Unglaublich einfach. Einfach unglaublich."
Wechselwirkung, elektromagnetische:
Wechselwirkung, gravitive:
Wechselwirkung, schwache:
Wechselwirkung,
starke:
Weihnachten:
Wellenlänge:
Wind:
Wolken:
Wurmloch:
Würste:
Wüste:
Y-Stellung:
Die Y-Stellung ist für die Stabilität eines Fliegers enorm wichtig.
Bei den "großen" Fliegern wird diese als V-Stellung bezeichnet,
bei den Papierfliegern hingegen als Y-Stellung. Das bedeutet, dass die
Flügel, betrachtet man den Flieger von hinten oder von vorn, leicht
nach oben zeigen. Betrachtet man einen Papierflieger von hinten, so ergeben
die beiden Flügel und der Rumpf ein Y. Meist gibt es einen Seitenwind
- bei den großen Fliegern - beziehungsweise eine kleine seitliche
Luftstörung. Diese Luftstörung führt dazu, dass der Flieger
zum Rollen beginnt. Die der Luftstörung gegenüberliegende
Seite stellt einen Luftwiderstand dar und da der Schwerpunkt normalerweise
unter den Flügeln liegt, kommt es zu einer Ausgleichsbewegung. Der
Flieger stabilisiert sich wieder. Bei eine negativen Y-Stellung stellt
die Tragfläche einen geringeren Luftwiderstand dar und der Flieger
rollt, ohne gebremst zu werden. Normalerweise stürzt der Flieger
dann ab. Meistens wird auf die Y-Stellung beim Papierfliegerbau vergessen
und der Flieger stürzt ab - selber schuld.
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