| Ist eine Watsche gefährlich? | |||
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Gehen wir in den Wiener Prater und führen Versuche an einem Watschenmann durch. Wenn die Hand die Wange trifft wird nach dem 1. Hauptsatz der Thermodynamik (Wärmelehre) die Bewegungsenergie in Reibungswärme umgewandelt. Diese Reibungswärme auf der Wange führt zur Rötung, weil sich die Blutgefäße öffnen und Hautpartikel abgeschert werden. Dies wird mit der Wärmebildkamera veranschaulicht.
Das sind die oberflächlichen
Effekte. Aber zusätzlich wird der Kopf auch noch in Drehung versetzt
- genauso wie beim Kinnhaken. Dabei dreht sich das Gehirn abrupt im
Schädel. Gerade die Bereiche des Gehirns der beiden Schläfenlappen
werden, dabei besonders betroffen. In diesen Bereichen können einzelne
Neuronen zu reissen beginnen oder sogar zerreißen. Diese Neuronen
sterben dann ab. Gerade in den Schläfenlappen befindet sich unser
Gedächtnis. So führen Ohrfeigen zu Gedächtnisverlusten.
Bei Autounfällen kommt es immer wieder vor, dass sich Personen
nicht mehr an den Unfall und auch nicht mehr an die Ereignisse 24 Stunden
vor dem Unfall erinnern können. Das ist keine Ausrede, sondern
gerade bei Unfällen, bei denen der Kopf in rasche Bewegung versetzt
wird, kommt das sehr häufig vor. Diese 24 Stunden kommen auch nicht
mehr wieder. Dieses Erinnerungen sind für immer verloren.
Neurophysikalisch betrachtet: A g'sunde Watschn gibt es nicht. |
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